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ÜBERRASCHUNGSSIEG GEGEN TABELLENFÜHRER 

Durch eine taktisch und kämpferisch hervorragende Leistung gelang den Schussenrieder Schachspielern ein nie für möglich gehaltener 4,5:3,5-Sieg gegen Tabellenführer Friedrichshafen III. Entscheidend für den Erfolg waren die drei Spitzenbretter: Jürgen Schneider kam bereits aus der Sizilianischen Eröffnung in die bessere Position und hielt seinen Kontrahenten auf Distanz. Zug um Zug verstärkte er den Druck und sein Sieg war nur eine Frage der Zeit. Manfred Bantle mußte nur in der Eröffnungsphase Umsicht walten lassen, ehe er das Spiel an sich riß und Material gewann. Mit seinem Läuferpaar trieb er den Friedrichshafener immer mehr in die Defensive bis dieser sitzend k.o. ging. Karl Heiler hatte ebenfalls einen guten Schachtag erwischt. In einer Spanischen  Eröffnung bewies er sein tiefes Verständnis für diese etwas schwerfällige Spieleröffnung. Durch längeres Lavieren bekam Heiler mehr Raum und der Gegner hatte Mühe vernünftige Züge zu finden. Prompt tappte dieser in eine Falle und mußte ohne Dame die Heimreise antreten. Die Basis für den Gesamtsieg schufen Georg Janke, Esef Sijaric und Georg Neher, denn ihre Punkteteilungen gegen spielstarke Gegner, die alle noch unbesiegt sind, hielten den Spielausgang offen. So waren die Niederlagen von Harald Huchler und Ronald Ziegler, die sich ebenfalls teuer verkauften, zu verschmerzen. Nachdem man den Abstieg nun nicht mehr fürchten muß kann der Schachclub sich jetzt höhere Ziele setzen. Mit Saulgau I kommt der neue Tabellenführer – vielleicht gelingt ja wieder ein Überraschungscoup.


SCHACHCLUB ERKÄMPFT 4. TABELLENPLATZ 

Durch eine hervorragende Mannschaftsleistung  gegen die favorisierten Kehlener haben sich die Schussenrieder von den Abstiegsplätzen entfernt. Den zwei souveränen Siegen von Georg Neher und den noch unbesiegten Ronald Ziegler stand nur eine Niederlage von Esef Sijaric gegenüber. Jürgen Schneider, Manfred Bantle, Karl Heiler, Georg Janke und Harald Huchler spielten jeweils Unentschieden und trugen damit maßgeblich  zu diesem nie erwarteten 4,5:3,5-Erfolg bei.


SCHACHCLUB SPIELT SICH IN DEN TABELLENKELLER 

Die gute Voraussetzung durch den tollen 7:1-Erfolg am ersten Spieltag gegen Markdorf, sich dieses Jahr im vorderen Tabellenfeld zu etablieren wurde nun durch die zweite knappe 3,5:4,5-Niederlage gegen die zweite Mannschaft in Wetzisreute zunichte gemacht. Dabei hatten die Schussenrieder alle Möglichkeiten den Kampf klar zu gewinnen. An allen Brettern standen die Chancen nach zwei Stunden Spielzeit nicht schlecht den Gesamtsieg einzufahren.  Esef Sijaric wollte eine interessante Partie spielen und opferte schon in der Eröffnung eine Figur. Schon bald erkannte sein Gegenüber, daß durch das Figurenopfer sein ganzer Königsflügel lahmgelegt war. Sijaric konnte auf dem Brett jetzt schalten und walten wie es ihm beliebte. Dies im frühen Partiestadium zu erkennen und auszuführen ist wahrlich meisterlich!  So führte man 1:0 und die Hoffnung auf weitere Schussenrieder Siege war berechtigt. Georg Neher kam in einer  Pirc-Verteidigung mit den schwarzen Steinen bald zum Ausgleich. Im Mittelspiel übte er im Zentrum starken Druck auf die ungünstig stehende feindliche Dame aus. Doch konnte sein Kontrahent die knifflige Lage überstehen und man trennte sich friedlich. Harald Huchler spielte wieder grundsolide und der Kampf war ausgeglichen. Leider lehnte der Schussenrieder das Remis-Angebot  ab – er hoffte das Spiel doch noch zu seinen Gunsten zu entscheiden. Doch der Wetzisreuter Spieler konnte eher das Umwandlungsfeld erreichen. Entschieden wurde der Mannschaftskampf an den ersten drei Brettern. Am ersten Brett bemühte sich Jürgen Schneider den Kampf offen zu gestalten, was ihm auch  vier  Stunden gelang. Doch so nach und nach bekam sein Gegner Oberwasser und Schneider konnte die Stellung nicht mehr halten. Mannschaftsführer Manfred Bantle spielte an diesem Tage unglücklich. In einer Sizilianischen Verteidigung opferte er im frühen Partiestadium eine Figur für die Qualität. Dies war auch völlig gerechtfertigt. Doch Bantle nahm noch zwei Bauern mit und versäumte es seine Stellung zu konsolidieren. Dadurch konnte es sich sein Kontrahent drohend mit allem verfügbaren Material vor seinem König bequem machen und die Niederlage war nicht aufzuhalten. Karl Heiler war lange Zeit ein Hoffnungsträger für einen vollen Schussenrieder Punktgewinn. Er spielte sehr solide und abgeklärt. Leider verlor er nach vier Stunden Spielzeit einmal kurz die Übersicht. Dies reicht dann meistens zum Verlust der Partie. So war Schussenried 1,5:4,5 zurück und die Niederlage stand fest. Es war schade, daß Georg Janke mit seiner von Anfang bis Ende souverän gespielten Partie als auch Ronald Ziegler mit einer großen kämpferischen  Leistung jeweils mit klaren Siegen  nur noch zur Resultatsverbesserung beitragen konnten. So müssen sich die Schussenrieder Schachspieler wieder nach unten orientieren und hoffen, daß Fortuna und das Selbstvertrauen den Badstädtern zur Seite stehen.


ÜBERRASCHUNG KNAPP VERPASST 

Durch eine unglückliche 3,5:4,5-Heimniederlage  gegen den Bezirksliga-Absteiger Lindenberg I  haben die Schussenrieder Schachspieler leider nicht für eine  Überraschung  sorgen können.  Dabei fing es gut an: Spitzenspieler Thomas Steppuhn fegte seinen Kontrahenten  nach 18 Zügen  in einer sehenswerten Partie vom Brett. Esef Sijaric  spielte  wiederum  eine gute Partie, gewann die  Qualität,  mußte aber einen  gegnerischen Mattangriff auf der langen Diagonale  im  Auge  behalten. Daher nahm er das Remis-Angebot des Lindenbergers  an. Am 1. Brett hatte Jürgen Schneider einen spielstarken Gegner  und kam mit dessen gewählter Rèti-Eröffnung nicht zurecht. Er versuchte Gegenspiel zu bekommen und kämpfte bravourös, doch mußte er sich schließlich geschlagen geben. Einen guten Lauf hat in dieser Spielrunde Ronald Ziegler. Er konnte in einem von ihm diktierten  Spiel bereits seinen zweiten Sieg einfahren. Georg Neher hatte ebenfalls Siegchancen – leider unterlief ihm im Mittelspiel ein Flüchtigkeitsfehler, der noch nicht zum Partieverlust führte. Doch wie so oft kommt eine weitere Ungenauigkeit hinzu und das Spiel geht verloren. Georg  Janke hatte sich in einer Holländischen Eröffnung total verbarrikadiert und eigentlich ging nichts mehr. Doch anstatt mit Punkteteilung zufrieden zu sein packte den Schussenrieder der Ehrgeiz. Nach Öffnung der Stellung kam der Lindenberger eher  zum Angriff und sein Sieg war verdient. Nun mußten die letzten beiden Partien die Entscheidung bringen. Harald Huchler hatte in einem lange Zeit ausgeglichenen Kampf schwere Angriffe seines Kontrahenten zu überstehen. Huchler fand im Mittelspiel immer wieder den richtigen Gegenzug. Erst im Endspiel, als die Konzentration aufgrund der andauernden Attacken des Lindenbergers bei Huchler Wirkung zeigten unterlief ihm ein unglücklicher Bauernzug, der dann zur Niederlage führte. Nun war es Mannschaftsführer Manfred Bantle vorbehalten die Niederlage in Grenzen zu halten. Dies tat er aber in überzeugender Manier. Im wohl besten Spiel des Tages ging der Schussenrieder auf den aggressiven Kampfstil seines Gegenübers ein und  bekam immer mehr kleine Vorteile, die er siegbringend im Schlußakkord verwertete.


ÜBERRASCHENDER 7:1-AUFTAKTSIEG IN MARKDORF 

Hatten die Schussenrieder vor Jahresfrist gegen das gleiche Team zu Hause noch haushoch verloren, so konnte diesmal der Spieß umgedreht werden. Der neu ins Team gekommene Esef Sijaric stellte mit einem überzeugenden Sieg die Weichen für den hohen Gesamterfolg. Mit den schwarzen Steinen aus der Eröffnung glänzend herausgekommen machte Sijaric das Spiel kompliziert und überforderte seinen Gegner derart, daß dieser schon nach kurzer Zeit aufgab. Ein erfolgreicher Einstieg für den Schussenrieder Neuzugang mit einer tollen Leistung! Zwischenzeitlich hatte Mannschaftsführer Manfred Bantle aus einer Cambridge-Springs-Eröffnung heraus eine Figur gewonnen und stand auf Sieg. Anschließend steuerte Georg Neher einem sicheren Remis entgegen – die Partie war ausgeglichen. Jürgen Schneider, erstmals an Brett 1 eingesetzt, zeigte am Spitzenbrett keine Nervosität, sondern unterstrich durch eine überzeugende Leistung, daß er sich auch da behaupten kann. Schneider war seinem Gegenüber in der „Denkarbeit“ überlegen und kam zu einem verdienten Erfolg. Gleiches kann man für Karl Heiler übernehmen, denn auch er hatte nach einigen holprigen Situationen die bessere Übersicht und er gewann verdient. In der Zwischenzeit hatte auch der Gegner von Bantle die Segel gestrichen und somit standen nun bei Schussenried 4,5 Punkte auf der Habenseite und der Sieg war unter Dach und Fach. Wer nun glaubte, daß es den Kurstädtern jetzt genug war hatte sich getäuscht. Georg Janke hatte es mit einem spielstarken Gegner zu tun und es zeichnete sich auch bald Raumgewinn für den Markdorfer ab. Das Spiel war hartumkämpft und Zeitnot kam auch noch hinzu. Um nicht erdrückt zu werden griff der Schussenrieder vehement am Königsflügel an und kam zu einem vernichtenden Angriff. Harald Huchler hatte sich durch seine Eröffnungswahl eine hervorragende Ausgangsposition geschaffen und war während der gesamten fünf Stunden Spielzeit „am Drücker“. Wie so oft gibt es aber Schachpartien, die leicht nach einem Sieg aussehen, aber doch nicht zu gewinnen sind. So war das Remis von Huchler mit einem Sternchen zu versehen. Den Schlußpunkt setzte Ronald Ziegler durch einen überzeugenden Sieg zum 7:1. Aus einer schwierigen Stellung heraus kämpfte sich Ziegler langsam frei, schob mit Bedacht seine Freibauern vor und stellte sein Gegenüber vor große Probleme, die sich in Figuren- und Partieverlust niederschlugen. Es war ein Spieltag, an dem alle acht Schussenrieder Schachspieler das abriefen was sie können und in dieser Form somit auch keine Angst vor den kommenden schweren Aufgaben zu haben brauchen.



 
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